Buchhandlung Kilgus


Für immer die Seele

Cole ist eine wahnsinnig begabte Cellistin. Ihre Zukunft scheint klar. Nichts bedeutet ihr so viel wie das Cellospielen.
Aber dann wird sie von seltsamen Visionen heimgesucht – Erinnerungen an Enthauptungen, die vor fünfhundert Jahren stattfanden. Und sie sieht die Szenen nicht nur, sie fühlt, dass sie die Person ist oder war.
Cole versteht die Welt nicht mehr.
Als sie durch einen sehr seltsamen Zufall Griffon kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen.
Er erklärt ihr, dass sie eine Akhet ist – einer der wenigen Menschen, die sich an ihre früheren Leben erinnern können.
Natürlich ist Cole jetzt komplett verwirrt. Kann sie Griffon glauben?
Und wieso ist er so zurückhaltend, obwohl er sagt, dass er sie liebt?
Die Fragen türmen sich in Cole.
Als Griffon sie auch noch vor einer ihrer Celloschülerin warnt, weil diese sie umbringen will, weil sie denkt, dass Cole in einem früheren Leben einen Mord begannen haben soll, stellt sich ihre Welt auf den Kopf.
Außerdem erfährt sie, dass ihr Cellotalent nur daher kommt, dass sie vor ein paar Jahrhunderten Cellospielen gelernt hat und es über alle die Jahre nicht verlernt hat.
Tatsächlich ereignen sich einige folgenschwere Unfälle, an denen Coles Schülerin schuld zu sein scheint. Griffon ist aber immer da und rettet sie.
Aber dann findet Cole heraus, dass Griffon ihr etwas verschweigt. Etwas, was ihr Vertrauen zu ihm komplett zerstört.
Ist wirklich ihre Schülerin die Böse?
Sie beginnt, sich von Griffon abzuwenden.
Als sie sich aber alle an dem Ort befinden, an dem vor fünfhundert Jahren der Mord geschehen ist, erkennt sie, was sie wirklich will und wer ihr mehr als alles andere bedeutet – Griffon.
Beinahe kommt es zur Katastrophe. Coles Schülerin will Griffon umbringen, um Cole zu zeigen, wie es sich anfühlt, wenn man den wichtigsten Teil seines Lebens verliert.
Durch ihre Visionen und ihre emotionale Intelligenz, die bei ihr viel ausgeprägter zu sein scheint als bei anderen und mit deren Hilfe es ihr gelingt, ihre Schülerin in eine ihrer Visionen mitzunehmen, gelingt es ihr, die Wahrheit aufzudecken.

Ein Buch über Liebe und Vertrauen, über die Vergangenheit und die Zukunft – Über zeitlose Verbindungen und ewiges Leben und über die Frage, was uns in unserem turbulenten Leben Halt geben kann.

Mich hat dieses Buch sehr berührt.
Über ein paar wenige Logikfehler kann man hinwegschauen, da einen die Geschichte wegreißt und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
Die Autorin hat eine wundervolle Art zu schreiben.
Ich freue mich schon auf die nächsten Bände!
Autor/in: Cynthia J. Omololu
Erscheinungsjahr: 2013
Rezensionist/in: SH.