Buchhandlung Kilgus


Ich fürchte mich nicht

Dieser Roman handelt von Juliette, einem verängstigten Mädchen, das sich in sich selbst zurückgezogen hat und vor Selbsthass fast verrückt wird. Sie kommt selbst nicht damit zurecht, anders zu sein als die anderen. Er handelt von ihrem Kampf gegen und für sich selbst, für die Liebe. Dadurch lernt sie sich selbst neu kennen und beginnt sich so zu akzeptieren, wie sie ist.
Die Handlung spielt in einer Zukunft, in der eine Regierung alle Macht an sich gerissen hat und die Bevölkerung mit unmenschlichen Maßnahmen kontrolliert.
Juliette wird von den Machthabern gefangen gehalten, da sie tödlich für andere ist: Eine Berührung von ihr bringt ihren Mitmenschen um.
Schließlich will die Regierung Juliette als Waffe gegen die Bevölkerung benutzen und holt sie nach 265 Tagen aus ihrer Zelle. Doch Juliette wehrt sich und beginnt gemeinsam mit Adam zu kämpfen.
Die Liebe zu Adam überrollt Juliette, sie weiß nicht, was mit ihr geschieht. Doch ihr Fluch – oder doch Gabe? – steht wie eine Mauer zwischen ihnen.
Tahereh Mafi schreibt in einer lebendigen und bildhaften Sprache, die ich so noch nie gelesen habe. Zuerst ist man ein bisschen verwundert über den ungewöhnlichen Schreibstil, doch dann beginnt man ihn zu lieben, ebenso wie man anfängt, Juliette und Adam zu lieben. Jedenfalls ging es mir so.
Dieses Buch ist nur zu empfehlen, vor allem für Fans der „Tribute von Panem“, aber auch für alle anderen, die bereit sind, sich auf etwas Neues und Mitreißendes einzulassen.
Autor/in: Tahereh Mafi
Erscheinungsjahr: 2012
Rezensionist/in: SH.